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Gegen den Tabellen-Dritten-und trotz­dem nicht kleizukriegen

Gegen den Tabellen-Dritten-und trotz­dem nicht kleizukriegen

SV Leonberg M3 / HSH Sulzbach-Murrhardt 2, 33/36

Manch­mal zeigt die Tabelle, wo man steht. Und manch­mal zeigt ein Spiel, was wirklich in einer Mannschaft steckt.

So auch vergan­gen Samstag mit einem für die Spiel­klasse torrei­chen Ergeb­nis mit 33/36 Unser Team vom SV Leonberg M3 durfte es diesmal mit dem Tabellen‑Dritten aufneh­men – also mit genau jener Sorte Gegner, bei der man laut Papier­form eigent­lich nur höflich gratu­lie­ren und möglichst wenig Schaden anrich­ten soll. Spoiler: Hat nicht ganz so funktio­niert. Mit viel Einsatz, Tempo, einer ordent­li­chen Portion Leonber­ger Sturheit und Körper­ein­satz hielt unser Team stark dagegen und zeigte, dass Tabel­len­plätze zwar gedruckt werden können – auf dem Feld aber erst einmal bestä­tigt werden müssen. Der Favorit bekam alles, nur keinen gemüt­li­chen Samstag­abend im Sport­zen­trum. Auch wenn das Ergeb­nis am Ende vielleicht nicht ganz wider­spie­gelt, wie eng, inten­siv und mutig der Auftritt des SV Leonberg war: Gegen den Dritt­plat­zier­ten so aufzu­tre­ten, ist alles andere als selbst­ver­ständ­lich – und genau deshalb ein echtes Ausrufezeichen. 

Autor:in: Markus Weber

Auswärts­spiel der H3 mit Herzin­farkt Poten­tial: HBI dreht das Spiel in letzter Minute

Auswärts­spiel der H3 mit Herzin­farkt Poten­tial: HBI dreht das Spiel in letzter Minute

HBI Weil im Dorf / SV Leonberg Eltin­gen M3 22:21

Wer am Samstag­abend pünkt­lich um 16:00 Uhr den Weg in die Halle nach Stuttgart‑Feuerbach gefun­den hatte, wurde nicht enttäuscht – zumin­dest nicht, wenn man Spannung liebt und starke Nerven besitzt. Die HBI Weilimdorf/Feuerbach setzte sich in einem drama­ti­schen Spiel der Männer 2. Bezirks­klasse knapp mit 22:21 gegen den SV Leonberg/Eltingen in letzter Sekunde durch. Vor rund 40 Zuschau­ern, die sich früh auf ein ruhiges Handball­spiel einge­stellt hatten (und diese Hoffnung schnell begra­ben mussten), entwi­ckelte sich von Beginn an ein ausge­gli­che­nes Duell. Nach 15 Minuten zeigte die Anzei­ge­ta­fel ein 4:4 – Handball auf Augen­höhe, Tore offen­bar streng ratio­niert. Auch im weite­ren Verlauf der ersten Halbzeit blieb das Spiel eng, aller­dings mit dem besse­ren Ende für unser Team, da wir bis zur Pause eine 10:13‑Führung erarbei­te­ten konnten. Kurz gesagt: Leonberg war da, die HBI suchte noch den Schlüs­sel gegen die starke Abwehr­leis­tung der Gäste. Nach dem Seiten­wech­sel änderte sich vor allem eines: die Spannung. Das Spiel entwi­ckelte sich zu einem echten Kopf‑an‑Kopf‑Rennen, bei dem keine Mannschaft entschei­dend davon­zie­hen konnte. Treffer wurden gefei­ert, Fehlwürfe seziert und jede Abwehr­ak­tion mit Applaus bedacht – Handball­herz, was willst du mehr? Als alles bereits nach einem Unent­schie­den roch, hatte die gegne­ri­sche Mannschaft das kleine Quantum mehr Glück und konnte das entschei­dende Tor erzie­len. Bester Torschütze des Abends war Lars Libuda mit starken 10 Treffern. Fazit: Zwei Punkte für die HBI, zufrie­dene Zuschauer – und ein Spiel, das man so schnell nicht vergisst. Diese Leistung und Kampf­geist der Leonberg H3 hat Poten­tial für mehr, was mit Sicher­heit auch an unseren neuen Teamshirt zum Warmlau­fen liegen mag! An dieser Stelle ein großes Danke­schön dafür an den Verein und die Unter­stüt­zung vom Vorstand.

Autor:in: Markus