Aufhol­jagd am Albtrauf: SV Leonberg/Eltingen erkämpft Remis in Mössingen

Spvgg Mössin­gen — SV Leonberg/Eltingen: 27:27 (16:11)

Mit einer Portion Respekt und Revan­che­ge­dan­ken reiste der SV Leonberg/Eltingen am Wochen­ende mit nur elf Spielern an den Fuß der Schwä­bi­schen Alb. Nach der deutli­chen 29:35-Niederlage im Hinspiel war die Motiva­tion groß, es dieses Mal besser zu machen. Der Start verlief jedoch durch­wach­sen: Zwar glänzte Theo im Tor direkt mit zwei starken Paraden, doch im Angriff fanden die Jungs zunächst keine Mittel gegen die Gastge­ber. Trotz der Torwart­leis­tung gerie­ten wir aufgrund techni­scher Fehler und schwa­cher Abschlüsse bereits in der elften Minute mit drei Toren in Rückstand. Das Spiel wurde zwar breit angelegt, doch von außen fehlte die Treff­si­cher­heit, und im Rückraum nahmen wir uns zu wenige der mögli­chen Würfe. Zur Pause leuch­tete ein ernüch­tern­des 11:16 von der Anzei­ge­ta­fel – ein Fünf-Tore-Rückstand, der im Handball oft schwer aufzu­ho­len ist. Nach dem Seiten­wech­sel hütete Santi das Tor und fügte sich nahtlos mit einer Parade ein, was als Initi­al­zün­dung für eine furio­sere zweite Hälfte wirkte. Plötz­lich lief der Ball schnel­ler, die Körper­spra­che war selbst­be­wuss­ter, und vor allem über die nun starken Außen­po­si­tio­nen kämpf­ten wir uns Tor um Tor heran. Die Jungs drehten das Spiel tatsäch­lich und gingen in der Schluss­phase sogar kurzzei­tig in Führung. Die Drama­tik gipfelte in einer Auszeit unseres Trainers 17 Sekun­den vor Schluss beim Stand von 27:27. Die Vorgabe war klar: In Unter­zahl kühlen Kopf bewah­ren und keinen Ballver­lust riskie­ren. Das gelang, und so trenn­ten wir uns schließ­lich mit einem hart erarbei­te­ten 27:27 von der Spvgg Mössin­gen. Dieser Punkt­ge­winn fühlt sich nach dem deutli­chen Halbzeit­rück­stand fast wie ein Sieg an.

Es spiel­ten: Frede­rik Frey (8), Simon Funk (6), Mika Rokken­bauch (4), Yoshua Burr (3), Jona Rankel (3), Max Folti (1), Jonas Lekies (1), Paul Mattner (1), Luka Birma­nac, Santiago Danne­cker Tamayo, Theo Salfeld Offizi­elle: Andy Barth, Reza Nikooyeh, Tobias Rokkenbauch 

Autor:in: Thors­ten Rankel

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