Enger Heimsieg

SV Leonberg/Eltingen I — Team Stutt­gart II 20:18

Die Jungs der mB1 haben am Sonntag, 16.11.2025 einen Heimsieg gelie­fert, der nicht nur zwei Punkte bringt, sondern auch Charak­ter zeigt. Gegen den damali­gen Tabel­len­füh­rer Team Stutt­gart 2 setzte sich das Team in einem Spiel durch, das über weite Strecken eher einem menta­len Kräfte­mes­sen als einem klassi­schen Handball­spiel glich. Von Beginn an war klar: Beide Mannschaf­ten wollten dieses Spiel gewin­nen. Der Start verlief hochin­ten­siv, aber ausge­gli­chen – nach 12,5 Minuten führte Stutt­gart knapp mit 5:6. Leonberg/Eltingen fand zwar gute Lösun­gen, musste aber jeden Treffer hart erarbei­ten. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es, den Rhyth­mus etwas besser zu kontrol­lie­ren und mit einem knappen 11:10 in die Pause zu gehen. Die zweite Halbzeit begann mit einem klaren State­ment der Gastge­ber: mehr Tempo, mehr Entschlos­sen­heit, mehr Zugriff. Das Ergeb­nis: ein Vier-Tore-Vorsprung, der sicht­bar Energie in die Halle brachte. Doch wer dachte, das Spiel sei damit entschie­den, täuschte sich. Stutt­gart stemmte sich gegen die drohende Nieder­lage, kämpfte sich Tor um Tor heran und zwang Leonberg/Eltingen noch einmal in die Nerven­prü­fung. Beson­ders auffäl­lig – und sinnbild­lich für dieses Spiel – war die sechs­mi­nü­tige Flaute zwischen der 26. und 32. Minute, in der kein einzi­ges Tor fiel. Beide Teams blockier­ten sich gegen­sei­tig, jeder Fehler konnte die Partie kippen. Genau in dieser Phase zeigte Leonberg/Eltingen mentale Stärke und Stabi­li­tät: keine überhas­te­ten Abschlüsse, konzen­trierte Abwehr­ar­beit, Ruhe trotz zuneh­men­der Spannung. Am Ende setzte sich der SV Leonberg/Eltingen mit 20:18 durch – knapp, aber verdient. Ein Sieg, der zeigt, dass dieses Team nicht nur spielen, sondern auch kämpfen und aushal­ten kann. Weiter geht es bereits am kommen­den Samstag um 15:15 Uhr: Auswärts wartet das Handball­Team Hecken­gäu, aktuel­ler Tabel­len­füh­rer. Die Aufgabe ist anspruchs­voll, aber mit der gezeig­ten Haltung absolut machbar. Es spiel­ten: Nael Geli Schwind (6), Jan Lekies (5), Arne Arvid Gürtler (3), Frede­rik Frey (2), Maximi­lian Lang (2), Felix Deutsch (1), Tim Strobel (1), Yoshua Burr, Loen Pireva, Mika Rokken­bauch, Jakob Rubitzko, Marc Zerfass

Autor:in: Jeanette Deutsch

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