Hart erkämpfte 2 Punkte für die Wildcats

SV Leonberg/Eltingen – SV Hohenacker/Neustadt 24:19

Am vergan­ge­nen Samstag empfin­gen die Wildcats die Gäste vom SV Hohenacker-Neustadt im Sport­zen­trum. Dass dies kein leich­tes Spiel werden würde, war Trainer Frank Gehrmann sowie der Mannschaft bereits im Vorfeld klar. Die Gäste spielen seit mehre­ren Jahren eine 3–2‑1-Abwehr mit nahezu durch­ge­hen­der Mannde­ckung. Aus diesem Grund berei­te­ten sich die Wildcats in den vergan­ge­nen Trainings­wo­chen inten­siv auf diese Partie vor, um sich frühzei­tig auf diese Abwehr­form einzu­stel­len. Beide Mannschaf­ten starte­ten ausge­gli­chen in die Partie, sodass es in der 15. Minute erst 5:5 stand. In dieser inten­si­ven Phase hätten die Wildcats jedoch bereits deutlich mehr Tore erzie­len können, doch das Tor der Gäste schien wie verna­gelt. Über nahezu 50 Minuten zeigte die Torhü­te­rin der Gäste, Stefa­nie Ege, eine überra­gende Leistung, an der die Wildcats immer wieder schei­ter­ten. Doch nicht nur die gegne­ri­sche Torhü­te­rin überzeugte – auch unsere Torhü­te­rin Maike Kilper zeigte über die gesam­ten 60 Minuten hinweg eine starke Leistung und parierte viele entschei­dende Bälle. Nach einer hart umkämpf­ten ersten Halbzeit gingen die Wildcats mit einer 11:7‑Führung in die Pause. In der Kabine wurde klar bespro­chen, die Chancen künftig konse­quen­ter zu nutzen und alles dafür zu geben, die nächs­ten zwei Punkte einzu­fah­ren. Die Wildcats starte­ten gut in die zweite Halbzeit und konnten sich in der 33. Minute erstmals mit fünf Toren abset­zen. Leider ließ sich dieser Vorsprung nicht halten, und die Gäste kämpf­ten sich zurück ins Spiel. So stand es 15 Minuten vor Spielende plötz­lich 13:13. Trainer Frank Gehrmann reagierte sofort und nahm eine Auszeit, um noch einmal neue Impulse zu setzen und frischen Wind in die Köpfe der Wildcats zu bringen. Diese Maßnahme zeigte Wirkung: Mit einem starken 4:0‑Lauf setzten sich die Wildcats erneut ab. Diesen Vorsprung konnten sie in den verblei­ben­den Minuten souve­rän vertei­di­gen, sodass die Partie letzt­lich mit 24:19 zuguns­ten der Wildcats endete. Sowohl die Mannschaft als auch Trainer Frank Gehrmann zeigten sich nach dem Abpfiff sicht­lich erleich­tert. Auch wenn es spiele­risch nicht das beste Spiel der Wildcats war, überzeugte die geschlos­sene mannschaft­li­che Leistung jeder einzel­nen Spiele­rin. Nun heißt es, neue Kräfte zu sammeln und den Fokus auf das nächste Spiel zu richten. Am kommen­den Samstag reisen die Wildcats zum Tabel­len­füh­rer nach Pforzheim.

Vielen Dank für die zahlrei­che und lautstarke Unter­stüt­zung beim letzten Heimspiel im Sportzentrum! 

Autor:in: Gina Stimmler

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