Knappe Heimnie­der­lage

SV Leonberg/Eltingen II — HT Hecken­gäu 29:31

In einem hart umkämpf­ten Spiel hat sich am 15.11.2025 das Handball­Team Hecken­gäu 2 einen Sieg in fremder Halle gesichert. Für die Jungs der mB2 war es eine Partie, in der vieles möglich gewesen wäre – und die bis in die Schluss­phase offen blieb. Der Beginn war ausge­gli­chen und tempo­reich. Nach 12,5 Minuten lag Leonberg/Eltingen mit 10:9 knapp vorn, ohne dass sich eine Mannschaft abset­zen konnte. Im weite­ren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung mehrfach, ehe Hecken­gäu mit einem minima­len Vorsprung von 18:19 in die Pause ging – ein Halbzeit­stand, der das enge Kräfte­ver­hält­nis klar wider­spie­gelte. Auch nach dem Wieder­an­pfiff blieb die Partie zunächst auf Augen­höhe, bevor Hecken­gäu seine stärkste Phase erwischte. Die Gäste nutzten kleine Fehler des SV Leonberg konse­quent und erspiel­ten sich bis zum letzten Viertel einen Vier-Tore-Vorsprung. Doch unsere Jungs gaben nicht auf: In den finalen 12,5 Minuten kämpfte sich die Mannschaft wieder heran, verkürzte Tor um Tor und brachte Hecken­gäu noch einmal unter Druck. Am Ende reichte es leider nicht mehr zum Ausgleich. Die Hausher­ren unter­la­gen mit 29:31. Auffäl­lig war der unter­schied­li­che Charak­ter der beiden Teams: Hecken­gäu agierte auswärts bemer­kens­wert kontrol­liert – nur ein verur­sach­ter Sieben­me­ter, keine Verwar­nung, ledig­lich eine Hinaus­stel­lung. Leonberg/Eltingen dagegen spielte inten­si­ver, was sich in vier verur­sach­ten Sieben­me­tern und vier Hinaus­stel­lun­gen nieder­schlug. Diese Bilanz zeigt, wie knapp die Partie war und wie fein die Linie war, auf der sich das Spiel bewegte. Trotz der Nieder­lage bleibt festzu­hal­ten: Die Mannschaft hat Moral gezeigt, ist zurück­ge­kom­men und war bis zum Schluss im Rennen. Genau diese Haltung braucht es für die kommende Aufgabe. Am 29. Novem­ber treffen die Jungs auswärts auf den HC Winnen­den. Das Hinspiel ging deutlich mit 21:33 verlo­ren – ein Ergeb­nis, das man im Team nicht verges­sen hat. Die Ausgangs­lage ist klar: Es gibt etwas gutzu­ma­chen. Eine entschlos­sene und fokus­sierte Leistung ist notwen­dig, um sich die verdiente Revan­che zu holen. Es spiel­ten: Gabri­jel Strkalj (8), Ivano Ivice­vic (4), Tim Tiede­mann (4), Justus Trinks (4), Maximi­lian Lahm (3), Lars Schie­fer (3), Burak Günay­din (2), Michael Otto (1), Eliah Hamid Hajva­zo­vic, Jonas Just, Loen Pireva, Jakob Rubitzko

Autor:in: Jeanette Deutsch

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