Oberli­ga­sai­son endet in Böblingen-Sindelfingen: SV nach 1394 Auswärts­kilo­me­tern auf Rang acht

HSG Böblingen/Sindelfingen — SV Leonberg/Eltingen: 34:20 (20:9)

Zum Abschluss der Oberli­ga­sai­son musste der SV Leonberg/Eltingen beim Tabel­len­zwei­ten HSG Böblingen/Sindelfingen antre­ten und bekam dort beim 34:20 (20:9) eine schwere Aufgabe gestellt. Die Partie begann denkbar schlecht: Nach fünf Minuten lagen wir bereits 5:1 zurück, ehe die frühe Auszeit etwas Wirkung zeigte und unsere Jungs sofort auf 5:3 verkür­zen konnten. Danach prägte das Spiel aber über weite Strecken ein klares Bild: BöSi kam zu leicht durch die Leonber­ger Abwehr, während die Gastge­ber defen­siv konse­quent zupack­ten und uns nur wenige gute Lösun­gen erlaub­ten. So waren wir in der ersten Halbzeit in vielen Berei­chen unter­le­gen und mussten mit einem deutli­chen 20:9‑Rückstand in die Pause gehen. Für Begeis­te­rung sorgte immer­hin eine starke Szene von Santi, der in einer Aktion gleich mehrfach nachpa­rierte und damit zeigte, dass sich die Mannschaft trotz des Rückstands nicht aufgab. Auch nach dem Seiten­wech­sel lief zunächst nicht viel zusam­men, weil Abschlusspech und techni­sche Fehler den Start in die zweite Halbzeit erschwer­ten, während der gegne­ri­sche Torwart immer mehr Bälle entschärfte und beson­ders die Würfe von außen stark vertei­digte. Trotz­dem waren die Jungs nun besser im Spiel, kamen phasen­weise zu mehr Tempo und hielten das Ergeb­nis nach zwischen­zeit­li­chem 25:15 und 33:20 zumin­dest in der zweiten Hälfte etwas offener. Dennoch fehlte insge­samt zu oft die Bewegung mit und ohne Ball, sodass die Gastge­ber unsere Mannschaft an diesem Tag nicht wirklich ins Spiel kommen ließen und am Ende verdient mit 34:20 gewan­nen. Dieses letzte Saison­spiel wird der Entwick­lung der Mannschaft aller­dings nicht gerecht. Die Jungs beenden ihre erste Oberliga-saison mit 13 Punkten auf dem achten Tabel­len­platz, haben gegen starke Gegner viel gelernt, sind als Team noch enger zusam­men­ge­wach­sen und durften sich dabei auch immer auf die großar­tige Unter­stüt­zung der Eltern verlas­sen, die 1394 Kilome­ter zu den Auswärts­spie­len mitge­reist sind. Ein riesi­ger Dank gilt vor allem den Trainern, die die Mannschaft durch diese inten­sive erste Oberli­ga­sai­son geführt, sport­lich weiter­ent­wi­ckelt und auf diesem Weg entschei­dend geprägt haben.

Es spiel­ten: Frede­rik Frey (7), Yoshua Burr (3), Simon Funk (3), Mika Rokken­bauch (3), Henry Lamm (2), Lorenz Buch (1), Jona Rankel (1), Luka Birma­nac, Santiago Danne­cker Tamayo, Milo Geli Schwind, Theo Salfeld, Nicolay Scher­rer Offizi­elle: Reza Nikooyeh, Tobias Rokkenbauch 

Autor:in: Thors­ten Rankel

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