Siegesserie der Wildcats hält an
SV Leonberg/Eltingen — TSV Rot-Malsch 34:22
Am vergangenen Samstag war der Tabellennachbar Rot-Malsch zu Gast im Sportzentrum. In der Ansprache vor dem Spiel wurde noch einmal betont, dass der Gegner keinesfalls zu unterschätzen sei. Schließlich hatte Rot-Malsch bereits mehrfach gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gut mithalten können. Der SV Leonberg/Eltingen musste mit leicht dezimiertem Kader ohne Gina Stimmler und Ina Bergthold antreten, doch das tat der Leistung glücklicherweise keinen Abbruch. Die Wildcats fanden ohne Zwiefel besser ins Spiel. Von Beginn an drückte SV aufs Tempo und profitierte dank starker Paraden von zahlreichen erfolgreichen Tempogegenstößen. Bereits in den ersten zehn Minuten erspielten sich die Wildcats einen Fünf-Tore-Vorsprung und verunsicherten die Gäste damit sichtbar. Auch die zwei frühen Auszeiten des TSV halfen den Gegnerinnen nicht in die Spur, bis zur Halbzeitpause wurden die Rot-Malscher geradezu überrollt. Trotz der inzwischen bereits deutlichen 12-Tore Führung wollten die Wildcats in der zweiten Halbzeit nicht nachlassen, das Tempospiel genauso fortsetzen und in der Abwehr noch ein bisschen zulegen. Zunächst sah es genau danach aus, zwar stand die Defensive noch nicht ganz stabil, doch offensiv lief es weiterhin rund. Auch im Positionsangriff fanden die Wildcats immer wieder Lücken, um den Ball einzunetzen. Ab der 40. Minute stellte sich dann allerdings eine Schwäche-Phase auf Seiten der Leonbergerinnen ein. Fast 10 Minuten gelang kein weiteres Tor. Durch sich häufende technische Fehler verhalf man dem TSV zu einfachen Toren über das Tempospiel. Doch auch der 4‑Tore-Lauf der Gegnerinnen konnte den Wildcats dank der herausragenden Leistung in Halbzeit 1 nicht gefährlich werden. In den Schlussminuten fanden die Wildcats wieder zu ihrem Spiel zurück, wodurch sie das Spiel letztendlich deutlich mit 34:22 gewinnen konnten. Mit dem dritten Sieg in Folge konnten die Wildcats ihr Punktekonto nun ausgleichen und stehen mit 7:7 Punkten auf dem geteilten sechsten Platz. Aus der Partie nehmen die Wildcats viel Selbstvertrauen mit. Dennoch ist es von großer Bedeutungen Schwächephasen, wie die in der zweiten Halbzeit möglichst kutz zu halten. In engeren Spielen können solche Phasen den Verlauf entscheidend drehen. Nächsten Samstag steht bereits das nächste Spiel gegen den TV Flein an. Um bestmöglich auf das Spiel gegen den nächsten Tabellennachbarn vorbereitet zu sein geben die Wildcats in der Trainingswoche alles.
Autor:in: Julia Wolf