Starker Kampf, aber fehlende Konstanz.

SF Schwaik­heim II – SV Leonberg/Eltingen II 26:23

Die Landesliga-Handballerinnen der SV Leonberg/Eltingen II haben sich am Samstag­abend nach einem inten­si­ven Duell mit 26:23 bei der SF Schwaik­heim 2 geschla­gen geben müssen. Trotz einer überra­gen­den Torhü­ter­leis­tung und einer kämpfe­risch starken ersten Halbzeit verlor das Team nach der Pause offen­siv den Faden und konnte sich für den hohen Einsatz nicht beloh­nen. In der ersten Halbzeit zeigten die Wildcats, was in ihnen steckt. Gestützt auf eine hervor­ra­gend aufge­legte Annika Glaser im Tor, die zahlrei­che Chancen der Gastge­be­rin­nen verei­telte, stand die Defen­sive weitge­hend sicher. Die Mannschaft überzeugte mit einer guten Zweikampf­härte und schaffte es immer wieder, auf der rechten Abwehr­seite konse­quent abzuräu­men. Folge­rich­tig ging man mit einer verdien­ten 12:13-Führung in die Kabine. Nach dem Seiten­wech­sel kippte die Partie jedoch langsam. Die Leonber­ge­rin­nen verlo­ren zuneh­mend die spiele­ri­sche Linie und Konstanz. Im Angriff wurde deutlich, dass das Tempo in der ersten Welle fehlte, um einfa­che Tore zu erzie­len. Gegen die offen­sive 5:1‑Abwehr der Gastge­be­rin­nen tat sich das Team schwer, da die Einbin­dung der Mitte­spie­le­rin kaum statt­fand. Zu oft verzet­telte man sich in 1‑gegen-1-Aktionen, bei denen der nötige Druck fehlte und die Passop­tion zu selten gehal­ten wurde, was die Angriffe zu statisch und ausre­chen­bar machte. Auch in der Defen­sive schli­chen sich nun Fehler ein. Beim Rückzug fehlte die schnelle und saubere Sortie­rung, was Schwaik­heim beson­ders über einlau­fende Außen­spie­le­rin­nen zu nutzen wusste. Trotz dieser am Ende spiel­ent­schei­den­den Schwä­che­pha­sen sind der tolle Kampf­geist und der Wille, sich nie aufzu­ge­ben, absolut positiv hervor­zu­he­ben. Die starken Phasen der ersten Halbzeit haben gezeigt, wozu die Mannschaft fähig ist. Nun gilt es, diese Leistung über die vollen 60 Minuten abzurufen.

Autor:in: Tim Fuchs

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