Was für ein Kampf
SG H2Ku Herrenberg — SV Leonberg/Eltingen 32:32
Ein unfassbares Spektakel boten unsere A‑Jugend Mädels den Zuschauern am vergangenen Sonntag in Herrenberg. Doch der Reihe nach. Erstmal wurde das Spiel mit 30 Minuten Verspätung angepfiffen, da der eingeteilte Schiedsrichter nicht erschienen ist. Dementsprechend war es für beide Teams etwas ungewohnt – jedoch kamen die Gastgeberinnen im Spiel damit schneller zurecht und gingen über 3:0, 5:2 mit 10:5 in Führung. Gespielt waren 15 Minuten und die Partie war bis dahin klar auf Seiten der Herrenbergerinnen – Auszeit Leonberg. Eine für Leonberg eher ungewöhnliche Umstellung auf eine 5:1 Abwehr unterband fortan dann aber immer besser das Angriffsspiel des Gegners und es gelang über schnelles Tempospiel den Rückstand immer weiter zu verkürzen. Nachdem Anschlusstreffer zum 12:11 waren es nun die Heimtrainer die versuchten den Lauf zu unterbinden … dies gelang aber nicht und mit einem 14:16 für Leonberg ging es in die Halbzeit. Es war klar, dass die Mädels der SG H2Ku nach der Pause versuchen würden schnell auf Gleichstand zu stellen. Und bereits nach 2 Minuten in der 2. Halbzeit war das schon der Fall. Von nun an wogte das Spiel hin und her, wobei unser Team immer einen 1 oder 2 Tore Vorsprung hartnäckig verteidigen konnte. 5 Minuten vor Schluss aber gelang es Herrenberg erstmals wieder in Führung zu gehen und wirklich niemand mehr in der Halle saß auf seinem Platz. In der absoluten Crunch-Time zeigten beide Teams unfassbaren Willen und Leidenschaft auf dem Platz und den Bänken. Am Ende stand ein leistungsgerechtes 32:32 was aufgrund der individuellen Klasse der Herrenbergerinnen gegen die mannschaftliche Geschlossenheit und einer enormen Willensleistung unserer SV Mädels auch in Ordnung geht.
Es spielten: Anja Ohlau (12), Tina Berkemer (3), Kayra Dilara Uysal (7), Amelie Walz, Nilay Altungibi (5), Luna Aman, Lena Bleicher, Jule Brand, Meike Hohlweg, Ronja Kostron (2), Nikola Mauthe, Maja Oettinger (3) Offizielle: Stefan SchusterAutor:in: Stefan Schuster