Wildcats 2.0 reichen 30 Minuten für Sieg in Oppenweiler

HC Oppenweiler/Backnang II – SV Leonberg/Eltingen II 21:26

Am Sonntag mussten die Wildcats 2.0 zum vorletz­ten Auswärts­spiel nach Oppen­wei­ler reisen. Von Beginn an war klar, hier wollen wir Punkte holen, auch wenn der HCOB sich bisher sehr heimstark präsen­tierte. Die Wildcats erwisch­ten dabei einen Sahne­start und konnten sich bereits nach sieben Minuten auf 6:1 abset­zen. Doch dann kam das übliche Problem nach so einem Start, denn es lief bis dahin einfach zu gut. Im Angriff wurde man jetzt fahrläs­sig und warf die gegne­ri­sche Torhü­te­rin zur Heldin. Anstatt weiter­hin platziert zu werfen bestand die Chall­enge schein­bar darin, durch die Torhü­te­rin durch­wer­fen zu wollen. Gleich­zei­tig wurde die Abwehr, sofern man hier noch von Abwehr sprechen kann, derma­ßen fahrläs­sig, dass man dem Tabel­len­letz­ten freie Würfe aus allen Positio­nen gewährte. In der Folge baute man den HCOB wieder auf und diese nutzten konse­quent ihre Chancen. Kurz vor der Halbzeit dann zusätz­lich der Schock für die Wildcats 2.0, als unsere Charly bei einer Abwehr­ak­tion mit Gegne­rin zu Boden fiel und aufschrie. Bei dieser Aktion verletzte sie sich am Sprung­ge­lenk und sofort war klar, das Spiel wird für sie vermut­lich zu Ende sein. Nach einer langen Pause konnte das Spiel dann weiter­ge­hen und die Gastge­ber konnten sich bis zur Halbzeit einen 15:12-Vorsprung erspie­len. Dazu sei gesagt, dass der HCOB im Hinspiel für diese 15 Tore 60 Minuten gebraucht hat. Allein daran sieht man, wie schlecht die Abwehr­leis­tung der Wildcats 2.0 in der ersten Halbzeit war. In der Kabine wurden die Probleme ruhig angespro­chen und jetzt hieß es, wir kämpfen auch für unsere Charly. Gesagt getan. Die 2. Halbzeit begann dann mit einem 5:0 Lauf für die Cats. Die Abwehr stand wie ein Bollwerk und zwang die Oppen­wei­le­rin­nen immer wieder zu techni­schen Fehlern und Fehlwür­fen. Die Einstel­lung stimmte, hinten wurde engagiert gekämpft und vorne wurden die Angriffe diszi­pli­nier­ter und konse­quen­ter gespielt als noch in Halbzeit 1. Beim 18:18 und 19:19 konnte das Schluss­licht nochmal ausglei­chen, doch dann war der SV nicht mehr zu halten. 10 Minuten lang ließen sie kein Tor mehr zu, insge­samt nur 4 Treffer bis zur 59. Minute, Spiel­stand 19:25. Das zeigt, was die Cats drauf­ha­ben, wenn die Einstel­lung stimmt. Am Ende trenn­ten sich die beiden Mannschaf­ten nach einer fairen Partie 21:26 und die Cats durften die 2 hart erkämpf­ten Punkte mit nach Hause nehmen. Jetzt hoffen wir, dass die Verlet­zung von Charly schlim­mer ausge­se­hen hat, als sie tatsäch­lich ist. An dieser Stelle liebe Charly, gute Besse­rung im Namen deiner ganzen Mannschaft.

Autor:in: Nicki van der Vliet

Weitere News